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Filme, wie auch alle anderen Medien prägen unsere Welt. Bilder sind kraftvoll und suggestiv. Kein Bürger, keine Bürgerin kann sich ihnen entziehen. Kinder und Jugendliche sollten daher früh lernen, mit Inhalt und Ästhetik der Medien umzugehen. Filmbildung, als Teil der Medienbildung ist deshalb immer auch politische Bildung.

Die Tagung wird organisiert von der Agentur für Erwachsenen-und Weiterbildung Hamburg, dem Saarländischen Filmbüro, verschiedenen Akteuren der politischen Bildung der Großregion, sowie der Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung.

Die Tagung dauert insgesamt 3 Tage, wobei der dritte Tag nicht als Fortbildung in Luxemburg anerkannt wird.

Eine Teilnahme nur an einem Tag ist möglich.

 

Ziele:

Die Teilnehmenden kennen:

– verschiedene Filme zu unterschiedlichen Themen, wie Holocaust, Nachkriegsjahre, Migration und Klimawandel, Europa

– Filmprojekte von und mit Jugendlichen aus drei europäischen Ländern (Luxemburg, Belgien, Deutschland)

– Die Teilnehmenden können verschiedene pädagogische Settings und Methoden für ihren Unterricht anpassen.

– Die Teilnehmenden wissen um den Zusammenhang zwischen politischer Bildung und Filmbildung und sehen die Relevanz beides in ihrem pädagogischen Alltag einzubauen.

 

Vorläufiges Programm (Änderungen können möglich sein)

 

Tag 1:

9:00 Empfang

10:00 Eröffnung der Tagung – Einstiegpanel: „Politische Bildung und Filmbildung – Worauf kommt es an?“

11:15: Erfahrungen aus Luxemburg, Niedersachen, dem Saarland und der Deutschsprachigen Gemeinschaft – Beispiele aus Luxemburg (Journée de la mémoire, Kurzfilme von Kindern für Kinder…) und Niedersachsen (Regionale Filmtage)

12:30: Mittagessen

13:30: „Der letzte Jolly Boy“ Projektvorstellung mit Filmausschnitt. Diskussion mit dem Regisseur Hans-Erich Viet

14:15: „Ashcan – the secret prison“ Projektvorstellung mit Filmausschnitt, Einsatzmöglichkeiten in der Bildungsarbeit und Diskussion mit dem Regisseur Willy Perelshtejn.

15:00 „Europa und die boatpeople“ Vorstellung des Planspiels, das im Kontext des Filmes „Der Marsch“ entstand.

16:00 Abfahrt nach Dudelange Centre National de l’Audiovisuel

17:00: Vorführung „Der letze Jolly Boy“ (105′)

19:30: Abendessen vor Ort

20:30: Vorführung „Ashcan – the secret prison“ (90′)

22:30: Ende

 

Tag 2:

9:00 Empfang

9:15 „Eine andere Welt ist möglich“ – Vortrag von Jean Feyder mit anschließender Diskussion

10:45: Youth4Planet – Projektvorstellung und erste Erfahrungen im Bildungskontext. Film-Beispiele der Schuler*innen mit anschließender Diskussion (u.a. Paul Thiltges und Jörg Altekruse)

12:00: Mittagspause

13:00: Erfahrungen aus Luxemburg, Niedersachsen, Saarland und der DG – Beispiele aus Ostbelgien (Zeithistorische Filme) und dem Saarland (Schulkinowochen)

14:00: Die Projektarbeit der Bundeszentrale für politische Bildung

15:00: Erfahrungen aus Luxemburg, Niedersachsen, Saarland und der DG – Der großregionale Wettbewerb CréaJeune.

16:00 Abfahrt nach Luxemburg-Stadt Cinématèque

17:00: Vorführung „Blind spots“ (40′) und Gänseblümchen (5′)

18:30: Abendessen und Austausch

21:00: Ende

 

Tag 3:

9:30 Europa in Luxemburg – ein Rundgang durch das Europaviertel in Kirchberg

11: 30: Abschlussrunde – Wie geht es weiter?

12:30 Ende

Wann?

Von: Montag 25 März 2019
09h00 - 12h30 -

Bis: Mittwoch 27 März 2019

Kontakt

Michèle Schilt
michele.schilt@zpb.lu
(+352) 24 77 52 22

Wo?

IFEN
28 Route de Diekirch
Walferdange
Luxembourg

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