Das ehemalige Kloster Cinqfontaines wurde während der Besatzungszeit zu einem Sammelplatz für jüdische Menschen aus Luxemburg umfunktioniert. Von den Nazis euphemistisch als „Jüdisches Altersheim” bezeichnet, war dieser Ort für die meisten Insassen ein Durchgangsort auf dem Weg in die Ghettos und Konzentrationslager Osteuropas.
Die Konferenz, die von den drei Partnern Fondation luxembourgeoise pour la Mémoire de la Shoah, des Zentrum fir politesch Bildung (ZpB) und des Center for Contemporary and Digital History (C2DH) der Universität Luxemburg organisiert wird, möchte die Rolle dieses Zentrums in der Geschichtsschreibung der Shoah in Luxemburg untersuchen und mit anderen Transitzonen in Westeuropa vergleichen.
Die Fortbildung soll zeigen, wie neue Sichtweisen in den Sekundarschulunterricht integriert werden können.

Programm
Die Teilnehmer*innen lernen, wie sie das Thema Holocaust in Luxemburg im Unterricht vermitteln können, indem sie biografische und mikrohistorische Ansätze verwenden. Der Schwerpunkt liegt auf den Lebenswegen junger Menschen, deren Erfahrungen verschiedene Aspekte der Verfolgung veranschaulichen.
Ziel der Fortbildung ist es, komplexe Zusammenhänge aufzuzeigen und Lehrer*innen/Schüler*innen eine tiefere Perspektive auf den Holocaust zu vermitteln.

 

Formateurs.trices : Marc Schoentgen, Fränz Siebenaller, Véronique Bastian

Langue : Français, Anglais

Informations:

Vanessa Reinsch

formations@zpb.lu

Wann?

Von: Friday 27 February 2026
09:00 - 12:15

Wo?

Hotel ANATURA
Anatura Hotel Luxembourg
Weilwerdangerstrooss
Weiswampach Luxembourg

Partner