Vernissage: “Wer ein Leben rettet … “
Lebensgeschichten von Kindern des „Verlorenen Transports“
Datum : 15.1
Uhrzeit : 18h30
Ort : Chapelle, neimënster
Die Veranstaltung ist auf Deutsch. Eine Simultanübersetzung deutsch-französisch ist gewährleistet.
Die Wanderausstellung in deutscher Sprache veranschaulicht die Biografien von acht exemplarisch ausgewählten jüdischen Kindern und Jugendlichen, die im April 1945 mit dem „Verlorenen Transport“ aus dem Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert und bei dem Bergarbeiterdorf Tröbitz in der Lausitz befreit wurden. Anhand von zumeist unbekannten privaten Fotografien und Illustrationen wird das Leben der jüdischen Familien in den besetzten Ländern, die Deportation in die Durchgangs- und Konzentrationslager des „Dritten Reichs“ sowie die unterschiedlichen Lebensläufe nach der Befreiung in Tröbitz gezeigt. Dabei stehen die durch die Erlebnisse der Verfolgung und der Verlust enger Familienangehöriger bestimmten Prägungen der jüdischen Kinder im Vordergrund.
Die Vernissage findet statt mit einem Zeitzeugenbericht von Herr Gelber, einem Überlebenden des „verlorenen Transports“ sowie einem Beitrag von Herrn Prof. Dr. Günter Morsch, dem Projektleiter der Ausstellung.
Anmeldung unter guy.dockendorf@culture.lu oder traufflerjose@gmail.com

