Prochain événement

Katalog

Ab 2022 wird ein Tag der Demokratie an den Luxemburger Sekundarschulen eingeführt. Dieser soll jedes Jahr im Oktober stattfinden. An geraden Jahren werden an diesem Tag landesweit die Schülercomité-Wahlen durchgeführt. Schon 2021 können interessierte Schulen einen solchen “Dag vun der Demkratie” organisieren. Dabei gibt es drei verschiedene Handlungsebenen:
1.       Themen rund um Demokratie und Gesellschaft diskutieren
2.       Die demokratische Schulkultur unter die Lupe nehmen und weiterentwickeln
3.       Die Schülervertretung (in geraden Jahren auch die Schülercomité-Wahlen)
Auf dieser Seite finden Sie:
  • Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungen für Lehrpersonen und Erzieher*innen
  • Angebote die Sie selbst im Unterricht durchführen können
  • Workshops, die Sie buchen können

Weiterbildungsmöglichkeiten und Schulungen für Professionelle:

Informationsversammlung zum Thema « Demokratietag »

 

  01 Oct 2021 à 12:30-13:30
 online (MS Teams)

Éducateurs·trices Enfance, Éducateurs·trices Jeunesse, Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Am 1. Oktober geht es darum, die Neuerungen, wie in der Note ministerielle vom 22. Juli 2021 beschrieben zu erläutern, konkrete Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen und die nächsten Etappen vorzustellen.

Den « Dag vun der Demokratie » a mengem Lycée. Wat kann ech do machen?

 

  05 Oct 2021 à 15:00-18:00
 Zentrum fir politesch Bildung – ZpB – Rez-de-chaussée

Éducateurs·trices Enfance, Éducateurs·trices Jeunesse, Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Die Teilnehmenden erhalten wesentliche Informationen über den Demokratietag, über die Grundlagen der Schülervertretung an luxemburgischen Sekundarschulen sowie Ideen, wie sie den „Tag der Demokratie“ mit Leben füllen können.

Austauschtreffen: Schülercomitébegleeder

 

  13 Oct 2021 à 15:00-18:00
 Zentrum fir politesch Bildung – ZpB – Rez-de-chaussée

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Die Begleiter*innen der Schülercomités treffen sich regelmäßig, um gemeinsame Herausforderungen zu diskutieren und ‘good practices’ auszutauschen.

Hëllef! Schülercomitéwahlen. Wie Schülercomitéswahlen organisieren und durchführen?

 

  10 Sep 2021 à 09:00-12:00
 IFEN

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Diese Fortbildung dient dazu, die Teilnehmer*innen über die wichtigsten Meilensteine der Wahlorganisation zu informieren.

Klassensprecher*innen in ihrer Rolle stärken

 

  09 Sept 2021 à 15:00-17:00
 IFEN

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

« Welche Aufgaben kommen der Schülervertretung an Sekundarschulen zu? », « Wie kann die Lehrkraft die Schüler*innen unterstützen? » und « Wie können in der Klasse Klassensprecherwahlen organisiert und durchgeführt werden? » Diese und weitere Fragen werden in dieser Fortbildung beantwortet.

Für eine bessere Zusammenarbeit zwischen Klassensprecher*innen und dem Schülercomité: die Déléguésversammlung

 

  08 Oct 2021 à 15:00-18:00
 Zentrum fir politesch Bildung – ZpB – Rez-de-chaussée

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Das Herzstück der Fortbildung stellt die Erstellung einer konkreten Retroplanung dar, um eine Versammlung des Schülercomité zusammen mit den Klassensprecher*innen einer Schule zu organisieren.

Der Klassenrat – Eine Einführung

 

  21 Oct 2021 à 15:00-18:00
 IFEN

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Der Klassenrat ist eine praktische Methode der politischen Bildung, die das Lernen und die Durchführung demokratischer Prozesse zum Ziel hat.

Austauschtreffen – Klassenrat

 

  11 Nov 2021 à 15:00-18:00
 Zentrum fir politesch Bildung – ZpB – Rez-de-chaussée

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Die Teilnehmer*innen berichten über den aktuellen Stand ihrer Klassenräte und diskutieren über Veränderungen und eventuelle Verbesserungen ihrer Methoden und setzen Themenschwerpunkte für zukünftige Austauschtreffen.

Léieren duerch Engagement (LdE) – Schaffen mat der neier Materialbox

 

  19 Nov 2021 à 15:00-18:00
Zentrum fir politesch Bildung – ZpB – Rez-de-chaussée

Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Die Lehr-und Lernmethode Léieren duerch Engagement mit ihren Vorteilen, Standards, zu entwickelnden Kompetenzen, Beispielen und bestehendem Netzwerk wird vorgestellt.

Demokratie zum Anfassen. Die Politiksimulation « DemocraCity »

 

  18 Oct 2021 à 15:00-18:00
 Zentrum fir politesch Bildung – ZpB – Rez-de-chaussée

Éducateurs·trices Enfance, Éducateurs·trices Jeunesse, Enseignant·e·s EF, Enseignant·e·s ES

Politische Bildung ist mehr als Informationsvermittlung. Sie will demokratische Prozesse erlebbar machen. DemocraCity ist eine Simulation, die dies ermöglicht.

Angebote zur Durchführung im Unterricht:

Rollenverteilung

Der Artikel “Klassensprecher*innen auf ihre Aufgaben vorbereiten” stellt die Klassensprecher*innen als legitimer Teil der Schülervertretung in den Fokus. Weiterhin werden verschiedene Aktivitäten unterschiedlicher Dauer vorgestellt, die mit der Klasse zusammen durchgeführt werden können und die vor allem die Rolle und den Stellenwert der Klassensprecher*innen im Rahmen des Klassenverbundes und der Schülervertretung thematisieren. 

Thema: Schülerpartizipation, demokratische Schulkultur

Art der Aktivität: Schulung für Schüler*innen, z.B. im Rahmen der Partizipationsförderung, Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material 

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 8-25 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 1-6 Stunden (abhängig von den Aktivitäten, die ausgewählt werden)

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE 

Kontakt: Vanessa Reinsch: vanessa.reinsch@zpb.lu / Tom Ketter: thomas.ketter@zpb.lu

Was machen wir nur mit dir?
Rollenverteilung
Stell dich vor
Die 7 W
Die Wahl ohne Kandidat*in
Die schlimmste aller Sitzungen
D.E.S.C.
APRNK 
Projektauswertung
Aufgabenteilung

“Demokraten fallen nicht vom Himmel.” (Himmelmann, Gerhard)
Partizipation ist ein grundlegendes Element jeder Demokratie. In der Schule bedeutet dieser Begriff für Kinder und Jugendliche unter anderem: Die Teilhabe und Mitentscheidung bei Themen, die ihren Klassenalltag betreffen. Der Klassenrat ist eine praktische Methode der politischen Bildung, die das Lernen und die Durchführung demokratischer Prozesse zum Ziel hat. In einem geschützten Kontext – dem Klassensaal – lernen Kinder und Jugendliche auf praktische Weise ihre Meinung zu äußern, zu diskutieren und auf verschiedenste Weise Verantwortung zu übernehmen. Dadurch ermöglicht der Klassenrat nicht nur einen besseren Zusammenhalt innerhalb der Klasse, sondern die Methode fördert auch die Entwicklung sozialer und persönlicher Kompetenzen und bietet einen lösungsorientierten Ansatz der Konfliktlösung. Die Unterrichtseinheit mit passendem Material ermöglicht eine Einführung des Klassenrates in einer Schulklasse sowie Ideen, wie der Klassenrat weitergeführte und dauerhaft eingesetzt werden kann. 

Thema: Schülerpartizipation, demokratische Schulkultur entwickeln 

Art der Aktivität: Schulung für Schüler*innen, z.B. im Rahmen der Partizipationsförderung, Aktivität/Unterrichtsreihe

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: Gesamte Schulklasse (12-29 Schüler*innen) 

Zeitvorgabe: 2-4 Schulstunden 

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE 

Kontakt: Vanessa Reinsch: vanessa.reinsch@zpb.lu / Tom Ketter: thomas.ketter@zpb.lu

Rituale zur Steigerung der Konzentration
Gefühlskarten
Du-Botschaften – Ich-Botschaften
Giraffensprache (Plakat)
Giraffensprache (Übung)
Die Wahl haben
Beteiligungsstrukturen an Schulen (Übung 1)
Beteiligungsstrukturen an Schulen (Übung 2)

Der Artikel “Praxismaterial für den Klassenrat an Grundschulen” stellt eine Reihe an Materialien vor, die auch für die praktische Durchführung des Klassenrats an Sekundarschulen genutzt werden können. 

Thema: Schülerpartizipation, demokratische Schulkultur entwickeln 

Art der Aktivität: Schulung für Schüler*innen, z.B. im Rahmen der Partizipationsförderung, Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogischen Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: Ganze Schulklasse (8-25 Schüler*innen) 

Zeitvorgabe: ca. 1 Schulstunde (nutzbar während der Durchführung des Klassenrats) 

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE 

Kontakt: Vanessa Reinsch: vanessa.reinsch@zpb.lu / Tom Ketter: thomas.ketter@zpb.lu

Klassenratsregeln
Ablaufplan
Sitzungsvorbereitung?
Anliegen-Box
Tagesordnung?
Protokoll
Rollenkarten (Variante 1)
Rollenkarten (Variante 2)
Buttons (Variante 1)
Buttons (Variante 2)

Im Klassenrat können die Schüler*innen auch gesellschaftspolitische Themen vorstellen und diskutieren. Der Artikel erläutert die Sinnhaftigkeit und die Möglichkeitendiese Themen vorzubereiten und um sicherzustellen, dass diese korrekt recherchéiert und während der Vorstellung eine angemessene inhaltliche Tiefe erlangen. Die Praxismaterialien umfassen Rollenkarten in unterschiedlicher Ausführung, die zum Beispiel auch die Rolle des/der Klassensprecher*in und Experten/Expertin umfassen. 

Thema: Schülerpartizipation, demokratische Schulkultur entwickeln 

Art der Aktivität: Schulung für Schüler*innen, z.B. im Rahmen der Partizipationsförderung, Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogischen Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: Gesamte Schulklasse (ca.8-25 Schüler*innen)

Zeitvorgabe: Vorbereitungszeit z.B. für die Recherche einplanen 

Umsetzungszeit: 1-2 Schulstunde(n) 

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE 

Kontakt: Vanessa Reinsch: vanessa.reinsch@zpb.lu / Tom Ketter: thomas.ketter@zpb.lu

Rollenkarten (Grundschule, Variante 1)
Rollenkarten (Grundschule, Variante 2)
Rollenkarten (Sekundarschule, Variante 1)
Rollenkarten (Sekundarschule, Variante 2)

Formen direkter Demokratie tragen über schulrechtlich verankerte Mitbestimmungsmöglichkeiten von Schüler*innen und Lehrer*innen hinaus dazu bei, eine unmittelbare Teilhabe an schulischen und gesellschaftlichen Entscheidungs– und Entwicklungsprozessen zu verwirklichenSie eröffnen Perspektiven, unabhängig von Mandat oder Funktion Schulkultur zu gestalten und Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. Traditionelle Hierarchien in der Institution Schule können progressiv reflektiert und direkte Teilhabe als individuelle und institutionelle Entwicklungschance erfahren werden. Just Community und Aushandlungsprozesse sind inspirierende Bauformen, die Entwicklung der Schule insgesamt und gemeinsam direktdemokratisch zu gestalten sowie Empowerment zu fördern. mfassen. 

Thema: Schülerpartizipation, demokratische Schulkultur entwickeln 

Art der Aktivität: Schulung für Schüler*innen, z.B. im Rahmen der Partizipationsförderung, Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogischen Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: Min.: 8, Max.: 25 

Zeitvorgabe: Fortwährend, durchzieht den Alltag 

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE, weitere Schulgemeinschaft involviertElternSchulleitungHausmeister*in etc. 

Kontakt: Michèle Schilt: michèle.schilt@zpb.lu 

Just Community: Organisation der Versammlung
Just Community: Was die Vorbereitungsgruppe tun sollte
Aushandlungsrunden einführen
Bestandsaufnahme einführen
Bestandaufnahme umsetzen

Schule entwickeln – ohne feste Tagesordnung, ohne starres Rednerpodium mit festgelegten Beiträgen und alle Mitglieder der Schulgemeinschaft können frei entscheiden, was sie wann tun möchten und werden mit ihren Ideen und Anliegen gehört. Klingt das sowohl interessant, als auch ein wenig verrückt? Open Space als Werkzeug zur demokratischen Schulentwicklung macht es möglich. 

Das Konzept des Open Space richtet sich explizit an Großgruppen und ist damit für den Einsatz im Rahmen einer Schulgemeinschaft sehr gut geeignet. Ziel von Open Space ist es, allen Teilnehmenden einen Veranstaltungsrahmen zu geben, in dem sie sich freiwillig, kreativ, offen und eigenverantwortlich an Veränderungs- und Gestaltungsprozessen beteiligen können. 

Thema: Partizipation/Beteiligung von Schüler*innendemokratische Schulkultur

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogischen Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: Für Großgruppen geeignet, z.B. Schulgemeinschaft (20-2000 Personen) 

Zeitvorgabe: Keine feste ZeitvorgabeAbhängigkeit von Anzahl der Teilnehmenden und der Themen

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE 

Kontakt: Vanessa Reinsch: vanessa.reinsch@zpb.lu / Tom Ketter: thomas.ketter@zpb.lu

Dokumentationsbogen & Dokumentation der weiteren Handlungsplanung

« Wie cool wäre es, wenn wir Schüler einen eigenen TV-Sender hätten?“, schwärmt Sophie. „Vielleicht lieber ein Webchannel, damit man unsere Berichte von überall sehen kann,“ ruft Max. „Auf jeden Fall sollte es um Themen gehen, die uns Schülern wichtig sind“, sind sich die beiden einig. Gemeinsam grübeln sie: Ist das rechtlich überhaupt möglich? Wer kann uns dabei helfen? … 

Wenn wir Schüler*innen danach fragen, wie sie sich ihre Schule in Zukunft vorstellen, eröffnen sie uns neue Perspektiven für die Schul- und Unterrichtsentwicklung. Zukunftswerkstätten können hierfür den idealen methodischen Rahmen bieten. Die Teilnehmenden entwickeln eigene, kreative Antworten auf reale Probleme und setzen sich erfahrungsgemäß mit großem Engagement für die Umsetzung von Verbesserungen ein. In der demokratischen Schule gestalten Schüler*innen das soziale Miteinander und die Schulentwicklung mit. Um dies selbstbestimmt tun zu können, benötigen sie Klarheit über ihre eigenen Interessen und über die praktischen Partizipationsmöglichkeiten an der Schule. Deshalb bietet die Zukunftswerkstatt „Meng Schoul – Eis Schoul“ den Schüler*innen einen strukturierten Rahmen für die Formulierung eigener Interessen und für die selbstständige Entwicklung von Projekten, die das Schulleben verbessern. 

Thema: Partizipation/Beteiligung von Schüler*innendemokratische Schulkultur

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogischen Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: Für Großgruppen geeignet (5-50 Personen) 

Zeitvorgabe: 4 Stunden bis 5 Tage 

Akteure: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE 

Kontakt: Michèle Schilt michele.schilt@zpb.lu 

Die Phantasiephase
Die Verwirklichungsphase
Terra Nova – eine Simulation
Arbeitsblatt 1
Arbeitsblatt 2
Charakterkarten
Baut iech äert Monument
Politik und Erinnerung: Journée de commémoration nationale
Unsere Vorstellung von einem neuen Gedenktag
Erinnern in einer Migrationsgesellschaft
Die Journée de commémoration nationale 2055 in der Presse!
Erläuterungen für das Lehrpersonal
Mach dir ein Bild – Influencer*innen untersuchen
#werdeInfluencer*in
#werdeInfluencer*in – Tipps und Trick 1
#werdeInfluencer*in – Tipps und Tricks 2
Die Demokratie-Reporter
Freiheitsrechte und Demokratie
Bananen-Streit in Europa
Auf der Suche nach Kompromissen
Rollenkarten für den Ministerrat
Fiktive europäische Parteien
Rollenspiel: Zusammenleben in Luxemburg
Kontext- und Diskussionskarten
Rollenkarten
Gestalte deinen Wahlwerbespot
Fragen an einen Wahlwerbespot
Deine Partei braucht einen Wahlwerbespot
Checkliste für Wahlwerbespots
Simulation einer Gemeinderatssitzung
Simulation – Diskussionen im Gemeinderat von Neudorf
Simulation – Wir erarbeiten einen Vorschlag

Buchbare Workshops und Besuch der Ausstellung "Den DemokratieLabo"

Workshop DemocraCity 

DemocraCity ist ein Workshopangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, das Sie bei uns buchen können und das von unseren qualifizierten Mitarbeiter*innen vor Ort kostenlos durchgeführt wird. In dieser Simulation verhandeln die Teilnehmer*innen gemeinsame Interessen, entwickeln Parteiprogramme und bauen auf dieser Grundlage eine Stadt. 

Die Teilnehmer*innen lernen demokratische Entscheidungsprozesse kennen und erkennen die Komplexität politischer Zusammenhänge. Sie stärken auch ihre Fähigkeit, Urteile zu fällen, selbstständig und in Netzwerken zu denken. 

Thema: Politik verstehen (Simulationsübung) 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 12-24 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: Min.: 180 Minuten Max.: 240 Minuten

Intervenanten: Enseignant*e, Schüler*innen, SePAS/SSE, Mitarbeiter*innen des ZpB

Kontakt: Vanessa Reinsch vanessa.reinsch@zpb.lu

Ich habe nichts zu verstecken…oder doch!? 

Durch das Zusammenspiel von Big Data und künstlicher Intelligenz eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, auch im Bereich der Sicherheit. Ob am Flughafen, an der Kasse im Supermarkt, im Zentrum zahlreicher Grossstädte oder im eigenen Wohnzimmer zum Entsperren unseres Smartphones: An immer mehr Orten erkennen Kameras und die damit verbundenen Rechner uns anhand unserer Gesichter wieder. 

Sicherheit und das Recht auf Privatsphäre sind beides Grundrechte in einer Demokratie. Jedes (demokratische) politische System muss die Sicherheit seiner Bürger*innen garantieren. Andererseits funktioniert Demokratie aber auch nur, wenn Bürger*innen Privatsphäre haben, frei denken und sich ohne Druck von außen eine eigene Meinung bilden können. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass sie demokratische Grundrechte wie Gedanken- oder Glaubensfreiheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit überhaupt nutzen können. Im Rahmen dieses Workshops setzen Jugendliche sich kritisch mit dem Spannungsfeld „Sicherheit – Privatsphäre“ auseinander. 

Thema: Privatsphäre, Sicherheit, Überwachung 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 12-26 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 1 Schulstunde 

Akteure: ZpB Moderator*in, Schüler*innen, SePAS/SSE

Kontakt: Annelise Scheuren  (+352) 24 77 52 70  Annelise.scheuren@zpb.lu  ateliers@zpb.lu  

Gute Noten für gute Bürger*innen? 

Suchmaschinen, soziale Netzwerke, Online-Shoppingseiten oder digitale Überwachungskameras mit Gesichtserkennung wissen viel über jene Menschen, die sie nutzen. Verwaltungen, Banken oder Schulbehörden verfügen ebenfalls über viele Informationen. 

Wäre es sinnvoll, all diese Informationen zusammenzuführen, um festzustellen, wer ein*e “gute(r) Bürger*in” und wer ein*e “schlechte(r) Bürger*in” ist? Sollen Menschen mit Hilfe von Big Data und künstlicher Intelligenz benotet und zu “guten Bürger*innen” erzogen werden?  

Im Rahmen dieses Workshops setzen Jugendliche sich kritisch mit folgenden Fragen auseinander: 

  • Wem gebe ich persönliche Informationen preis? 
  • Macht eine strenge Überwachung und Benotung aller Bürger*innen unser Leben sicherer und führt dies zu mehr Gerechtigkeit? 
  • Welche Auswirkungen hätte ein solches Benotungssystem für Bürger*innen auf unsere Demokratie? 

Thema: Überwachung, Digitalisierung, Privatsphäre, Sicherheit 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 12-26 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 2 Schulstunden

Akteure: ZpB Moderator*in, Schüler*innen, SePAS/SSE

Kontakt: Annelise Scheuren  (+352) 24 77 52 70  Annelise.scheuren@zpb.lu  ateliers@zpb.lu  

Meine BrilleDeine Brille : Bist du so wie ich dich seh?!

Dieser interaktiver Workshop fördert multiperspektivisches Denken, indem die Teilnehmer*innen sich mit den Folgen von Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen. Es geht zuerst darum, anhand von interaktiven Methoden über die Auswirkungen von Rassismus im eigenen Leben sensibilisiert zu werden. Dies bedeutet Rassismus und auch eigene Privilegien zu erkennen. Danach geht es insbesondere auch darum, die Auswirkungen von systemischem Rassismus zu untersuchen, um individuelle und kollektive Aktionsschritte und Handlungsmöglichkeiten für rassismuskritische Verantwortung zu entwickeln. 

Thema: Rassismus, Diskriminierung 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 12-26 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 2-3 Schulstunden

Akteure: ZpB Moderator*in, Schüler*innen, SePAS/SSE

Kontakt: Annelise Scheuren  (+352) 24 77 52 70  Annelise.scheuren@zpb.lu  ateliers@zpb.lu  

Video-Planspiel „Die üblichen Verdächtigen 

In diesem Planspiel übernehmen die Teilnehmenden die Rollen von Schüler*innen einer 5e, die eine Lösung für die Folgen eines Stinkbombenstreichs an ihrer Schule finden müssen. Im Vordergrund stehen dabei die Themen Diskriminierung, Rassismus und Solidarität. Dank des innovativen Formats des Online-Planspiels sowie des realitätsnahen Settings bietet das Spiel einen einfachen Zugang zu Fragen des gesellschaftlichen Miteinanders. Die Planspielinhalte werden über kurze Videos vermittelt, so dass der Einstieg ins Spiel ohne umfangreiche Textlektüre gelingt. In der Auswertung setzen sich die Teilnehmenden mit Möglichkeiten auseinander, Diskriminierung solidarisch entgegenzutreten. 

Thema: Rassismus, Diskriminierung 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 10-20 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 3 Schulstunden

Akteure: ZpB Moderator*in, Schüler*innen, SePAS/SSE

Kontakt: Annelise Scheuren  (+352) 24 77 52 70  Annelise.scheuren@zpb.lu  ateliers@zpb.lu  

Viele, viele bunte Daten: Bequemlichkeit auf Kosten der Privatsphäre?! 

Bürger*innen in einer Demokratie haben das Recht auf eine Privatsphäre, in der sie ihre eigene Persönlichkeit entfalten können, frei denken und sich ohne Druck von außen eine eigene Meinung bilden können. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass sie demokratische Grundrechte wie Gedankenfreiheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit überhaupt nutzen können. Aber wie privat ist unsere Privatsphäre in einer Welt, in der viele Teile unseres Lebens digitalisiert, nachverfolgt und protokolliert werden können? In diesem Workshop werden Jugendliche mit gesellschaftlichen Fragen rund um die digitale Welt vertraut gemacht. Sie diskutieren über die Chancen und die Risiken, die die neuen Technologien beinhalten und setzen sich kritisch mit dem Spannungsfeld „Bequemlichkeit-Privatsphäre“ auseinander. 

Thema: Digitalisierung, Daten und Datenschutz 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 12-26 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 2-3 Schulstunden

Akteure: ZpB Moderator*in, Schüler*innen, SePAS/SSE

Kontakt: Annelise Scheuren  (+352) 24 77 52 70  Annelise.scheuren@zpb.lu  ateliers@zpb.lu  

Den DemokratieLabo ist eine interaktive, dreisprachige (FR, EN, DE) Ausstellung über Demokratie. Wie ein echtes Labor lädt Den DemokratieLabo zum Entdecken und Experimentieren ein. Das beobachtete Objekt ist die Demokratie. Wie in einem Labor werden neue Herangehensweisen getestet, verworfen, geprüft. Die „eine” Demokratie gibt es nicht. Die Demokratie ist ein Prozess, der von der Meinungsvielfalt lebt und nicht abgeschlossen ist. Dazu gehören auch offene Fragen, Meinungsverschiedenheiten und Konflikte. Die Besucher*innen im DemokratieLabo werden zum Nachdenken über gesellschaftliche Fragen und das Zusammenleben angeregt und dazu ermutigt, mit anderen Besucher*innen über ihre Erkenntnisse und Meinungen in den Austausch zu kommen. Am Ende des Laborrundgangs gibt man die Notizen zu seinen Forschungen in ein Tablet ein und erhält einen Laborbericht, der die Ergebnisse zusammenfasst. Er soll an den Besuch erinnern und dazu anregen, weiterhin über das Erlebte nachzudenken. 

Thema: Aufgegriffen werden Fragen rund um die Demokratie: Partizipation, Polarisierung, sozialer Wandel, Integration, Rolle der Medien, Elemente des Rechtsstaates, Menschenrechte, Identität(en), Vorurteile, Freiheit, Ungleichheiten und Gerechtigkeit in Luxemburg. Am Beispiel des Zweiten Weltkrieges wird veranschaulicht, wie eine Diktatur funktioniert. 

Art der Aktivität: Aktivität/Unterrichtsreihe, pädagogisches Material

Zielgrupp(en): Cycle Inférieur, Cycle moyen, Cycle Supérieur 

Gruppengröße: 12-30 Schüler*innen 

Zeitvorgabe: 1 Schulstunde

Akteure: ZpB Moderator*in, Schüler*innen, SePAS/SSE

Kontakt: Fabienne Bernardini demokratielabo@zpb.lu Tél.: (+352) 24 77 52 70 

Contact:

Kim Nommesch

kim.nommesch@zpb.lu

(+352) 24 77 52 71