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Durch das Zusammenspiel von Big Data und künstlicher Intelligenz eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, auch im Bereich der Sicherheit. Ob am Flughafen, an der Kasse im Supermarkt, im Zentrum zahlreicher Grossstädte oder im eigenen Wohnzimmer zum Entsperren unseres Smartphones: An immer mehr Orten erkennen Kameras und die damit verbundenen Rechner uns anhand unserer Gesicher wieder.

Sicherheit und das Recht auf Privatsphäre sind beides Grundrechte in einer Demokratie. Jedes (demokratische) politische System muss die Sicherheit seiner Bürger*innen garantieren. Andererseits funktioniert Demokratie aber auch nur, wenn Bürger*innen Privatsphäre haben, frei denken und sich ohne Druck von außen eine eigene Meinung bilden können. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass sie demokratische Grundrechte wie Gedanken- oder Glaubensfreiheit, das Recht auf freie Meinungsäußerung oder Versammlungsfreiheit überhaupt nutzen können.

Der technologische Fortschritt der letzten Jahre – die Masse an bereits gesammelten persönlichen Daten sowie die technischen Möglichkeiten, daraus detaillierte Profile zu erstellen – hat die Debatte um dieses Spannungsfeld verschärft.

Darüber hinaus ermöglicht computergesteuerte Gesichtserkennung nicht nur die Identifizierung einzelner Personen, sondern auch das Erkennen von Emotionen. Heute schon wird diese Technik an Flughäfen, in Schulen oder von Marketingexperten genutzt. Das Innerste des Menschen, seine Gefühle, werden so für Andere erkennbar.

Im Rahmen dieses Workshops setzen Jugendliche sich kritisch mit dem Spannungsfeld „Sicherheit – Privatsphäre“ auseinander:

  • Sie wägen Argumente ab,
  • besprechen unterschiedliche Standpunkte,
  • bilden sich ihre eigene Meinung,
  • diskutieren, wie sie selbst darauf Einfluss nehmen können, wie und ob neue Technologie zur Gesichtserkennung eingesetzt werden soll.

Praktische Informationen:

  • Dauer des Workshops: 90 Minuten
  • Zahl der Teilnehmenden: 12-26
  • Alter: ab 15 Jahren
  • Sprachen: Luxemburgisch, Deutsch, Französisch, Englisch

Kontakt:

Wenn Sie Fragen zum Workshop haben oder ihn buchen möchten, wenden Sie sich bitte an romain.schroeder@zpb.lu oder rufen Sie (+352) 24 77 52 14 an.

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